Spätestens um 1900 steht der Gattungsbegriff der Symphonie auf dem Prüfstand. Zwischen absolutem und programmatischem Ansatz, zwischen erweitertem und innovativem Formbegriff pendelnd, versucht sich die Gattung im Umfeld der frühen Moderne zu behaupten. Untersucht werden sollen sowohl der Tradition nationaler Schulen verpflichtete als auch gattungsübergreifende oder formsprengende symphonische Werke u.a. von Gustav Mahler, Richard Strauss, Jean Sibelius, Carl Nielsen, Ralph Vaughan Williams, Alexander Skrjabin, Sergej Rachmaninoff, Sergej Prokofiev, Dimitri Schostakowitsch.