Während seiner gesamten Schaffenszeit hat Bach bestimmte Werke – sei es in Rein­schriften oder in Publikationen – in Sammlungen zusammengestellt. Waren diese Werke als Paradigmen seiner Kunst gedacht? Im Seminar sollen diese Anthologien mit „Opus“-Charakter in den Blick genommen und daraufhin befragt werden, was an ihnen richtungsweisend war – und was nicht. Hierzu taugen Analysen ausgewählter Klavier-, Kirchen- und Instrumentalmusiken wie auch Überlegungen, was Bachs zu seinen jeweiligen Werksammlungen motivierte.

Basso continuo im 17. Jahrhundert in England, v. a. bei Locke und Purcell.
Interessierte aller Instrumente bitte bei Isolde Kittel-Zerer anmelden.